Die schnelle Weiterentwicklung moderner Technologien prägt unser Leben und Wirtschaften heute stärker denn je. Unternehmen wie Siemens, SAP, Bosch oder BMW sind Pioniere, wenn es darum geht, innovative Technologien zu integrieren und damit nachhaltigen Mehrwert zu schaffen. Von der Künstlichen Intelligenz über nachhaltige Technologien bis hin zur Industrie-Cloud bieten diese Innovationen vielfältige Chancen, aber auch Herausforderungen. Angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten und globaler Anforderungen gilt es für Unternehmen und Gesellschaft, die richtigen Zukunftstechnologien im Blick zu behalten und klug zu investieren. Dabei spielen regulatorische Rahmenbedingungen, ethische Überlegungen und der gesellschaftliche Wandel eine ebenso große Rolle wie technische Machbarkeit und betriebswirtschaftliche Effizienz. Im Folgenden entdecken Sie die wichtigsten Technologien, deren Entwicklung und Einsatz 2025 eine entscheidende Rolle spielen werden.
Zukunftstechnologien mit Fokus auf Künstliche Intelligenz (KI) und ihr Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft
Künstliche Intelligenz hat sich längst vom Nischenthema zum zentralen Element im Technologiemix von Unternehmen wie Deutsche Telekom, Infineon oder ZF Friedrichshafen entwickelt. Sie wirkt als „Brille“, durch die nahezu alle anderen Technologiebereiche betrachtet und bewertet werden.
Die KI-Revolution umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze, von der automatisierten Datenanalyse bis hin zur generativen KI, die beispielsweise Inhalte und Code autonom generiert. Ein Beispiel: Ein großes Unternehmen mit rund 12.000 Entwicklerinnen und Entwicklern steigerte durch den Einsatz von KI-gestützter Codegenerierung seine Produktivität um 5 % und konnte so jährlich mehrere Millionen US-Dollar einsparen.
Doch der Einsatz von KI bringt auch Herausforderungen mit sich. Fehlerhafte Daten, Voreingenommenheit (Bias) und die Gefahr von Fehlinformationen erfordern ein verantwortungsbewusstes Management. AI Trust, Risk und Security Management (AI TRiSM) gewinnen dadurch erheblich an Bedeutung. Unternehmen müssen sicherstellen, dass KI-Systeme transparent, nachvollziehbar und ethisch einwandfrei funktionieren. Die Risiken, die unkontrollierte oder unregulierte KI-Anwendungen mit sich bringen – etwa voreingenommene Recruiting-Systeme, fehlerhafte medizinische Diagnosen oder falsche juristische Recherchen – unterstreichen die Dringlichkeit von vertrauenswürdigen KI-Lösungen.
Gleichzeitig steigert die Demokratisierung der KI den Zugang zu leistungsfähigen Modellen enorm. So ermöglicht sie auch kleineren Firmen den Einsatz von KI in Bereichen wie Service, Produktentwicklung und Kundeninteraktion. Speziell Anbieter wie Bosch und Siemens setzen bereits stark auf KI, um Produktionsprozesse zu optimieren oder intelligente IoT-Lösungen zu realisieren.
- AI Trust, Risk & Security Management (TRiSM): Eine Notwendigkeit zur Sicherstellung von Fairness, Transparenz und Zuverlässigkeit
- Generative KI: Automatisierung von Text-, Bild- und Codeerstellung für effiziente Prozesse
- Ethik- & Regulierungsrahmen: Notwendig für verantwortungsvolle KI-Nutzung, u.a. EU AI Act
- Beispiele aus der Praxis: Bias in Recruiting, Fehlinformationen in juristischen und medizinischen Anwendungen
Firmen wie SAP haben vermehrt spezialisierte Teams gebildet, um KI ethisch und sicher zu implementieren. Die Integration von KI-Assistenztools in der Softwareentwicklung wird sich bis 2028 laut Prognosen auf 75 % aller Entwicklerinnen und Entwickler ausweiten, was die Innovationsgeschwindigkeit und Produktqualität massiv verbessert. Die Kombination aus vertrauenswürdiger KI und menschlichem Know-how bildet die Grundlage für künftigen Erfolg.

Nachhaltige Technologien: Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte im Fokus
Nachhaltige Technologien sind 2025 nicht nur ein Modebegriff, sondern eine zwingende strategische Ausrichtung für Unternehmen wie Evonik, Volkswagen und Fraunhofer. Der Druck von Investoren, Kunden und Gesetzgebern auf transparente Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) wächst kontinuierlich.
Die technologischen Innovationen müssen dabei ökologische Auswirkungen mindern, soziale Gerechtigkeit fördern und Unternehmensstrukturen verantwortungsvoll steuern. Beispiele sind umweltfreundliche Produktionsverfahren, energieeffiziente Cloud-Infrastrukturen und digitale Tools zur Erfassung von Nachhaltigkeitskennzahlen. Die Technologiebranche steht im Spannungsfeld zwischen hohem Energieverbrauch, etwa durch Cloud-Computing, und der Notwendigkeit zur CO₂-Reduktion.
Laut Prognosen werden bis 2027 bereits 25 % der CIO-Vergütungen an die Erreichung nachhaltigkeitsbezogener Ziele gekoppelt sein. Unternehmen integrieren daher verstärkt Observability-Plattformen, die kontinuierlich Daten zu Umwelt- und Sozialaspekten erheben und auswerten. So wird nicht nur die Einhaltung von Vorschriften unterstützt, sondern auch die IT-Leistung insgesamt optimiert.
| Bereich | Beispieltechnologie | Nutzen | Relevante Unternehmen |
|---|---|---|---|
| Umwelt | Energieeffiziente Rechenzentren, Green IoT | Reduktion von CO₂-Emissionen, Ressourcenschonung | Siemens, Bosch, Fraunhofer |
| Soziales | Digitale Mitarbeitererfahrungen, Wellness-Technologien | Verbesserung des Wohlbefindens, Talentbindung | Volkswagen, Deutsche Telekom |
| Governance | Compliance-Management-Tools, Transparenzlösungen | Stärkung der Unternehmensführung, Risikominderung | Evonik, SAP |
Unternehmen, die nachhaltige Technologien strategisch implementieren, schaffen nicht nur ökologische Vorteile, sondern erreichen auch wirtschaftlich einen Wettbewerbsvorteil. So gelingt es ihnen, gesellschaftliche Erwartungen optimal zu erfüllen und gleichzeitig langfristig auf stabilen Fundamenten zu wachsen. Für die breite Industrie sind diese Trends essenziell, wie ausführlich auf gie.de/zukunftstechnologien dargestellt wird.
Industrie-Cloud-Plattformen als Schlüssel für maßgeschneiderte Branchenlösungen
Die Industrie-Cloud-Plattformen sind ein bedeutender Zukunftstrend, insbesondere für Unternehmen mit komplexen branchenspezifischen Anforderungen. Beispielsweise haben sowohl BMW als auch ZF Friedrichshafen begonnen, modulare Cloud-Architekturen einzuführen, die Software, Infrastruktur und branchenspezifisches Wissen integrieren. Gartner prognostiziert, dass bis 2027 etwa 70 % der Unternehmen Industrie-Cloud-Plattformen nutzen werden – eine Steigerung von 15 % gegenüber 2023. Damit eröffnen sich vielfältige Chancen, insbesondere in Bereichen wie der Automobilfertigung, der Finanzdienstleistung oder dem Maschinenbau.
Diese Plattformen ermöglichen es, flexible und skalierbare Lösungen bereitzustellen, die schnell an veränderte Marktbedingungen angepasst werden können. Zudem unterstützen sie Unternehmen darin, digital vernetzte Ökosysteme aufzubauen, die den Austausch zwischen Partnern, Lieferanten und Kunden optimieren.
- Integration von SaaS, PaaS und IaaS: Modularer Aufbau für vielseitige Anforderungen
- Branchenspezifisches Data-Fabric-Management: Bessere Datenvernetzung und Analyse
- Beispiel Finanzdienstleistung: Cloudbasierte Ökosysteme für schnellere Innovation
- Marktchancen: Angebot differenzierter Nutzenversprechen für Kunden
Bei der Umsetzung zeigt sich allerdings, dass Unternehmen angesichts wirtschaftlicher Schwankungen Investitionen sorgfältig planen. Industrie-Cloud-Plattformen bieten hier eine strategische Möglichkeit, gezielt in zukunftsfähige Technologielösungen zu investieren, die auch in volatilen Märkten Bestand haben. Mehr dazu erfahren Sie bei Computerwoche.de.

Cyber-Security und Continuous Threat Exposure Management (CTEM) im Fokus der Digitalisierung
Mit der zunehmenden Digitalisierung wachsen auch die Bedrohungen durch Cyber-Attacken rasant. Unternehmen wie Infineon, Deutsche Telekom und Zühlke haben erkannt, dass eine rein reaktive Sicherheitspolitik nicht mehr ausreicht. Continuous Threat Exposure Management (CTEM) ist ein Ansatz, der die permanente Überwachung und Bewertung von IT-Risiken ermöglicht, um schnell und gezielt Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Die Entwicklung von Exploits hat sich durch generative KI und die geopolitische Instabilität beschleunigt. Cyber-Kriminelle können Attacken in Bruchteilen der früher benötigten Zeit planen und ausführen. Daher zeigt Gartner eine Prognose, dass Unternehmen, die CTEM einsetzen, die Zahl erfolgreicher Sicherheitsverletzungen bis 2026 um zwei Drittel reduzieren können.
- Integration von risikobasierten Bewertungen: Alignment von Sicherheitsmaßnahmen mit Geschäftsanforderungen
- Automatisierte Simulationen: Regelmäßige Tests von Schutzmechanismen gegen aktuelle Bedrohungen
- Teamübergreifende Zusammenarbeit: Verbesserung der Sicherheitskultur und -prozesse
- Lieferketten-Risikoanalyse: Erkennung von Schwachstellen außerhalb des eigenen Unternehmens
Die Kombination von CTEM mit der Einführung von DevSecOps, etwa bei Partnern wie Zühlke, trägt maßgeblich zu einem robusten Cyber-Sicherheitskonzept bei. So können Unternehmen nicht nur Datenverluste vermeiden, sondern auch das Vertrauen von Kunden und Partnern stärken. Nähere Details zur Umsetzung und Praxisbeispielen finden Sie auf Zühlke Insights.
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Die vernetzte, intelligente Arbeitswelt: Augmented Connected Workforce und Maschinelle Kunden
Die Arbeitswelt verändert sich grundlegend durch den Einsatz intelligenter Technologien. Als „Augmented Connected Workforce“ bezeichnet Gartner einen Trend, bei dem KI-gestützte Tools und Workforce Analytics den Wert menschlicher Arbeit erhöhen. Firmen wie Volkswagen und BMW setzen bereits vermehrt auf Lösungen, die digitale Kompetenzen fördern und die Produktivität steigern. Bis 2026 werden schätzungsweise 50 % der Büroangestellten weltweit KI-unterstützt arbeiten.
Darüber hinaus beobachten Experten wie bei Fraunhofer und SAP die Entwicklung sogenannter „Machine Customers“. Das sind vernetzte Geräte, die selbstständig Waren und Dienstleistungen erwerben können. Bis 2028 wird erwartet, dass diese sogenannten Maschinenkunden 15 Milliarden vernetzte Produkte umfassen und damit einen erheblichen Anteil am digitalen Handelsvolumen ausmachen werden. Für Händler und Dienstleister bedeutet dies, ihre Geschäftsmodelle und digitale Storefronts entsprechend anzupassen.
- Augmented Connected Workforce: Steigerung von Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit
- Maschinelle Kunden: Automatisierte Beschaffung von Waren und Services durch vernetzte Produkte
- Digitale Transformation: Anpassung von Geschäftsprozessen und Customer Journeys
- Praxisbeispiele: Risikomanagementoptimierung bei LBBW durch KI-Anwendungen
Dieser Wandel fordert Unternehmen heraus, neue Strategien zur Mitarbeiterentwicklung und Kundenansprache zu entwickeln. Die Kombination aus menschlicher Expertise und KI wird künftig den Erfolg maßgeblich bestimmen. Weiterführende Informationen finden sich unter Computerwoche sowie Taglichgeist.
Häufige Fragen zu Zukunftstechnologien 2025
- Wie können Unternehmen den Risiken von KI begegnen?
Durch den Einsatz von AI Trust, Risk and Security Management (AI TRiSM), um Fairness, Transparenz und Sicherheit zu gewährleisten. - Welche Rolle spielen nachhaltige Technologien im Unternehmensalltag?
Sie helfen Unternehmen, ökologische, soziale und Governance-Ziele zu erreichen und verbessern gleichzeitig die Effizienz. - Warum gewinnen Industrie-Cloud-Plattformen an Bedeutung?
Sie ermöglichen flexible, maßgeschneiderte und skalierbare Lösungen für branchenspezifische Herausforderungen. - Wie schützt Continuous Threat Exposure Management Unternehmen besser vor Cyberangriffen?
Es sorgt für eine kontinuierliche Risikoüberwachung und schnelle Reaktion auf neue Bedrohungen. - Was versteht man unter Machine Customers?
Vernetzte Produkte, die eigenständig Kaufentscheidungen treffen und Bestellungen ausführen können.


